SSD besucht die Berufsfeuerwehr Freiburg

Am Freitag, den 28. März, traf sich die Sanitäts-AG an der Feuerwache in der Escholzstraße. Wir hatten einen Termin mit Herrn Merbreier, der dort beruflich tätig ist. Da wir in schlimmeren Fällen auch schon einen Rettungswagen rufen mussten, war der Einblick in die Leitstelle sehr interessant, da dort alle eingehenden Notrufe, also auch die für Kranken- und Rettungswagen, entgegengenommen werden. Das Wetter und unsere Laune waren gut, und wir freuten uns über eine interessante Einführung in die Welt der Lebensretter.

Zuerst sahen wir einen Film über die Gefahren des Berufes und die Arbeit eines Feuerwehrmannes, zu dem anschließend sehr viele Fragen gestellt wurden. So erfuhren wir zum Beispiel, dass ein Feuerwehrmann höchstens zwei Minuten braucht, um sich anzuziehen und die ganze Mannschaft innerhalb von maximal 15 Minuten vor Ort ist. Danach durfte ein Sanitäter die 112 anrufen und wir konnten sehen, was passiert, wenn ein Notruf angenommen wird. Die Nummer wird angezeigt und es wird sofort protokolliert, was passiert ist. In der Leitstelle gibt es 12 Plätze, an denen Telefonate angenommen werden. Außerdem ist ein Stadtplan groß auf einem Monitor zu sehen und verschiedene Kameraaufnahmen, über die Tunneleinfahrten überwacht werden können.


Die Feuerwehrautos fanden wir sehr interessant und uns wurde erklärt, was sich wo befindet und dass alles eine sehr genaue und vorgeschriebene Ordnung hat. Herr Merbreier führte uns auch in die sehr kleine Umkleide, wo er uns die 30kg schwere Ausrüstung vorstellte. Der Höhepunkt unserer Besichtigung war, dass eigens für unseren Besuch der neue Drehleiterwagen geholt worden war, und wir immer zu dritt nach oben fahren durften. In einer Schwindel erregenden Höhe von 27 Metern hatte man eine tolle Sicht über die ganze Stadt und konnte die gesamte Anlage der Feuerwehr überblicken.

Insgesamt war dieser Besuch sehr lehrreich und interessant! Langweilig war es für einen Freitagnachmittag nicht, da immer neue und aufregende Dinge gezeigt oder darüber erzählt wurde.

Für uns als Sanitäter war es hilfreich zu sehen, wie ein Notruf weitergeleitet wird und aus der Zentrale im schlimmsten Fall sofort Rettungskräfte losgeschickt werden, die rund um die Uhr bereit stehen. Durch diesen Besuch wurde uns bestätigt, dass unsere Arbeit als Ersthelfer sehr wichtig ist und wir eine große Hilfe sind. Auch wenn wir „nur“ die Vorarbeit machen, ist es unsere Aufgabe, genau wie die der Feuerwehr und Rettungsmannschaften, Menschen zu helfen - ein wirklich tolles Gefühl!

Marie Brannath