Neues Schulgebäude eingeweiht

Wir freuen uns über unser neues Schulgebäude, das nun auch offiziell seiner Bestimmung übergeben wurde. Oberbürgermeister Dieter Salomon ließ es sich nicht nehmen, den Abschluss der vier Jahre dauernden Sanierungsarbeiten persönlich zu begehen. Gemeinsam mit Schulleiterin Ulrike Frankenstein durchschnitt er das Band auf der Brücke, die den Verwaltungsbau mit dem nun frisch renovierten Gebäudeteil verbindet. Im Anschluss daran führten Lehrkräfte des THG die interessierte Gästeschar durch die neuen Räume und zeigten die technische Ausstattung, die vor allem in den naturwissenschaftlichen Räumen modernsten Standards entspricht.

Seit Anfang dieses Schuljahres ist das neue, in Passivbauweise erstellte Gebäude in Betrieb. Das THG ist damit eine der ersten Schulen in Deutschland, die nach dem Passivhaus-Standard gebaut wurden.

 

 

Die Freude über die gelungene architektonische Lösung der Architektin Frau Sinnwell war vor dem Hintergrund der schwierigen Anfangsphase der Sanierung umso größer. Die Stadt Freiburg wollte aus finanziellen Gründen die überfällige Wiederinstandsetzung der völlig heruntergekommenen und mit Asbest belasteten Schule auf unbestimmte Zeit verschieben. Dem unermüdlichen Einsatz der damaligen Elternbeiratsvorsitzenden, Antje Reinhard und der damaligen Schulleiterin Martina Höhmann, die gemeinsam mit zahlreichen Eltern, Lehrern und Schülern die Proteste gegen die Stadt organisierten, ist es zu verdanken, dass die Renovierung doch noch zeitnah in Angriff genommen wurde.

 

Die vierjährige Bauzeit brachte große Unannehmlichkeiten für Schüler und Lehrer, aber es machte auch viel Freude, sich mit den Planungen für ein neues Schulhaus zu beschäftigen und an der Gestaltung der zukünftigen Schule mitzuwirken. Eine Mutter, deren Kinder das THG inzwischen verlassen haben, bemerkte etwas wehmütig: Was haben wir gekämpft und jetzt sind unsere Kinder schon lange nicht mehr am THG.

 

Das THG hat allen Grund, den vielen aktiven Helfern und Kämpfern zu danken, die die Früchte ihrer Bemühungen nicht mehr genießen können, sondern sich mit uns heute selbstlos über das gelungene Ergebnis freuen.