Klasse 5c am Hinterbauernhof

Am Dienstag den 17.4.18 haben wir, die Klasse 5c, einen Ausflug auf den Hinterbauernhof gemacht. Los ging es um 7.40. Uhr auf dem Ruhehof des THGs.

 

Mit der Straßenbahn, dem Bus und zu Fuß gelangten wir von dort aus zu unserem Ziel.

 

Die Bäuerin hieß uns willkommen und zeigte uns, wie eine Kuh ihr Essen verdaut.

 

Wir teilten uns in zwei Gruppen auf und uns wurde erklärt, wie ein Kuh aufwächst.

 

Allerdings galt unser größtes Interesse den vielen niedlichen Katzen, die überall herumliefen. Zunächst gingen wir auf den Heuboden und die Bäuerin Christine erzählte uns, dass der Hof schon 303 Jahre alt ist und auch von einem Glücksochsen, dessen Schädel an einem Balken hing. Anschließend gab es Kuchen und kalte Schokolade. Als alle satt waren, wechselten wir die Gruppen und der Bauer führte uns in den Kuhstall. Im Kuhstall schlabberten die Kühe so einige Hände ab und es stank fürchterlich. Der Bauer erzählte uns etwas über die Kühe, doch einige waren immer noch von den Katzen abgelenkt. Auf dem Bauernhof gibt es 23 Schafe, 2 Gänse, 2 Enten, 11 Küken, 18 Hühner und 27 Kühe. Zum Abschluss gab es noch ein kleines Rätsel :

 „ An wen verkauft der Hinterbauernhof seine Milch?“

 Wir errieten es, und zur Belohnung bekam jeder einen kleinen Jogurt.

 

Um ca. halb zwei kamen wir wieder bei der Schule an. Dort wartete das Essen und der Nachmittagsunterricht schon auf uns.

Jonathan, 5c

 

Ein typischer Arbeitstag auf dem Hinterbauernhof von Bäuerin Christine

Bäuerin Christine steht um kurz nach sechs Uhr morgens auf. Als erstes kümmert sie sich um ihre Kinder und bringt sie in die Schule. Danach macht sie den Haushalt und die Ferien­wohnung wieder in Ordnung. Christine füttert anschließend das Kleinvieh (Hühner, Katzen, …) und die Pferde. Im Sommer gießt sie den Garten. Wenn ihre 3 Kinder nach Hause kom­men, gibt es Mittagessen, dann hat sie eine Pause. Die Bäue­rin hilft ihren Kindern bei den Hausaufgaben. Am Abend geht ihr Arbeitstag gegen 19:00 - 20:00 Uhr zu Ende, während der Erntezeit von Heu und Stroh erst um 21:00 – 22:00 Uhr.

 

Ich habe sie noch gefragt, ob sie auch in Urlaub geht. Bäuerin Christine sagt: „Ja, ich war schon mal mit meiner Familie im Urlaub, aber man braucht eine gute Vertretung, die die Arbeit auf dem Hof macht.“

Annelie, 5c