NWT-Fahrt nach Florenz

Freitag, 4.10

 

Am Freitag, unserem ersten ganzen Tag in Florenz (italienisch: Firenze), hatten wir zunächst eine Stadtführung, in der uns unser Guide durch die Innen- und Altstadt führte. Dazu wurde die Gruppe zweigeteilt, da sie sonst zu groß gewesen wäre.

Wir waren den ganzen Vormittag unterwegs und schauten uns verschiedene Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel den Palast der Medici, einer alten Adelsfamilie aus Florenz, deren älteste Söhne für eine lange Zeit die Stadtherren von Florenz waren, an. Außerdem wurden wir an der großen Kathedrale vorbeigeführt, deren Fassade fast ausschließlich aus Marmor (weiß, rot, grün) besteht und wir sahen sogar den Balkon, auf dem Leonardo da Vinci angefangen haben soll, die Mona Lisa zu malen.

 

 

Nach etwa einer Stunde Freizeit, in der sich alle Mittagessen besorgten, trafen wir uns im Galileo-Galilei-Museum, durch das wir eine weitere Führung bekamen. Allerdings hatten die meisten von uns schon sehr müde Beine wegen der Führung am Vormittag, so dass sich die Erschöpfung durch Übervölkerung der Sitzgelegenheiten zeigte. In dem Museum standen viele alte Globen und Messgeräte, die zur Orientierung dienten. Außerdem gab es experimentelle Aufbauten, die von Galileo benutzt wurden, um unter anderem die Beschleunigung zu untersuchen.

Samstag 5.10 in Vinci

 

 

Morgens sind wir um 8 Uhr aufgestanden und waren dann Frühstücken. Danach sind wir mit dem Bus nach Vinci gefahren. Dort mussten wir erstmal noch warten, da wir zu früh waren. Wir wurden in 2 Gruppen eingeteilt und sind nacheinander in das Vinci-Museum rein. Am Ende der Führung durften wir noch auf den Turm, von dort hatte man eine tolle Sicht über die Stadt. In unserer Freizeit konnten wir noch die kleine Stadt besichtigen, Mittagessen und Karten spielen. Als die Pause fertig war, sind wir alle zusammen zu einer Ausstellung von Da Vincis Bildern gewandert. Danach sind wir mit dem Bus wieder zurückgefahren zu einer Aussichtsplattform mit einem schönen Blick über Florenz. In Gruppen sind wir dann durch Florenz zurück zum Hostel gelaufen. Am Abend waren wir in Florenz essen und haben die nächtliche Stadt genossen.

Sonntag, 6.10.

 

Am Sonntag, den 6. Oktober ging es pünktlich um 8 Uhr los, nach Larderello, zu einem Geothermiewerk. Dort angekommen, bekamen wir eine Führung vom Außenbereich und von dem Museum. In der Führung bekamen wir erklärt, dass die Energie in Geothermiewerken aus der Erdwärme gewonnen wird. Larderello ist die Hauptstadt der Geothermie. In der Umgebung gibt es insgesamt 34 solche Kraftwerke. Der Dampf, der in die Umwelt geleitet wird, besteht zu 98% aus Wasserdampf, 1% aus CO2 und 1% aus Schwefel, Ammoniak und anderen chemischen Stoffen.

 

 

Später fuhren wir noch 30 km vom Kraftwerk aus ans Meer, an den Strand „Mariana Di Bibbona“. Dort verbrachten wir einen sehr schönen Nachmittag, und abends gegen 20 Uhr kamen wir wieder an unserem Hostel in Florenz an.

Montag, 7.10.

 

 

Der letzte Tag begann etwas später, wir mussten erst um 10 Uhr die Zimmer räumen. Danach hatten wir noch 2 Stunden Zeit, die man entweder auf der Dachterrasse, oder am Pool bzw. mit Joggen verbringen konnte. Bevor wir Freizeit hatten, sind wir gemeinsam zur Markthalle, in der man sich mit Essen oder Souvenirs zu „Guten Preise" eindecken konnte. Bis halb fünf haben dann Kleingruppen die Straßen Florenz unsicher gemacht. Dann trafen wir uns wieder und haben Karten für die Einrichtungen rund um den Dom bekommen. Am Abend sind alle noch auf die Kuppel gestiegen, für viel ein tolles, für andere ein schwindelerregendes Erlebnis. Nach gelösten Ticket Problemen konnten wir den Parkplatz verlassen, und kamen am Dienstagmorgen nach einer abenteuerlichen Fahrt wieder in Freiburg an.