Evangelische und Katholische Religion

Grundlagen in der Landesverfassung und dem Bildungsplan:

 

Religion ist nach Artikel 18 der Landesver-fassung Baden-Württemberg „an den öffentlichen Schulen ordentliches Lehrfach. Er wird nach den Grundsätzen der Religionsgemeinschaften und unbeschadet des allgemeinen Aufsichtsrechts des Staates von deren Beauftragten erteilt und beaufsichtigt.“

 

Im Bildungsplan Baden-Württemberg heißt es: „Der evangelische/katholische Religions-unterricht macht Schülerinnen und Schüler mit ihrer eigenen Religion und Konfession vertraut, begleitet junge Menschen auf der Suche nach dem eigenen Lebenssinn und unterstützt sie ihre Identität zu finden. Er thematisiert Religion als prägenden Bestandteil unserer Gesellschaft und Geschichte; er trägt dazu bei, anderen Religionen und Kulturen achtsam zu begegnen, und verhilft zu einem ethisch verantwortungsvollen Handeln.“ (Bildungsplan Baden Württemberg 2004)

 

Die Unterrichtsinhalte sind im Bildungsplan verzeichnet. Sie umfassen:

  • menschliche Grundfragen, wie die Frage nach dem Sinn des Lebens, den Umgang mit Leiderfahrungen u.a.
  • ethische Fragestellungen oder Fragen des Menschenbildes, die vom individuellen und sozialen Verhalten bis zu Problembereichen der Biotechnologie reichen
  • Reflexion auf das Selbstverständnis der christlichen Tradition von der Bibel über kirchliche Lebensformen bis zu aktuellen kirchlichen Stellungnahmen

 

Beispiele außerunterrichtlicher Veranstaltungen des Faches Religion am THG:

  • Gottesdienste feiern: Ökumenische Gottesdienste an Schaltstellen des Schuljahres
  • Das Judentum kennenlernen: Besuch der Freiburger und Basler Synagoge
  • Die Kirchenräume der Pfarrkirche Peter und Paul oder des Freiburger Münsters erleben
  • Auseinandersetzung mit der Geschichte: Besuch des Konzentrationslagers Struthof im Elsass (zusammen mit der Fachschaft Geschichte)
  • Ausstellungsbesuche, Gespräche mit Persönlichkeiten des religiösen Lebens und vieles andere mehr…