WBS / Wirtschaft, Berufs- und Studienorientierung

 

 

WBS mit der Pipette in der Hand

Exkursion der 8b zu Novartis nach Basel

 

Nach einem längeren Fußmarsch über den Firmencampus von Novartis fanden wir uns im Schullabor ein: Dort erwarteten wir einen 2,5-stündigen Kurs, in dessen Verlauf wir ein Hair- und Bodyshampoo herstellen würden. Uns empfing die freundliche Chemikerin Simone Kurtz und unterwies uns zuerst in Grundregeln des Labors und die einzelnen Arbeitsschritte – dies war sehr wichtig, da nun mal in der Chemie die kleinste Abweichung zu einem überraschenden Endergebnis führen kann... und schließlich wollten wir ein Shampoo herstellen und nicht das Laborgebäude ausräuchern. Na, ganz so schlimm hätte es wohl nicht kommen können, so beruhigte uns Frau Kurtz, denn alle Zutaten waren völlig ungefährlich. Das hofften wir auch, bei einem Körperpflegeprodukt!

 

Nach zwei Stunden genauester Mess-, Tröpfel- und Rührarbeiten hatten wir dann das wohlriechende und -aussehende Ergebnis unserer „Giftmischerei“ erreicht (siehe Foto). Die Laborchefin zeigte sich mehr als begeistert von der Diszipin und Sorgfalt, mit der unsere Gruppe mit den Substanzen und Geräten umgegangen war.

 

Aber, warum waren wir denn als WBS-Gruppe überhaupt hier gelandet? Wir haben in einen sehr interessanten Beruf hineingeschnuppert, der einem – zumindest im weiteren Sinne – zeigen kann, ob man sich für verschiedenste Berufe der Naturwissenschaften oder auch Medizin interessiert. Frau Kurtz gab noch darüber Auskunft, welche Wege denn heutzutage zu Novartis führen, immerhin einem der größten Pharmahersteller der Welt und attraktiven Arbeitgeber in der Reichweite Freiburgs: Sie berichtete, dass es normalerweise schon eher ein Chemiestudium sein sollte, auch in das Management des Konzerns führe eher ein Chemie- als ein BWL-Studium. Der Beruf des Chemielaboranten/der Chemielaborantin reiche oft nicht, zumindest gebe es dann weniger Entwicklungsmöglichkeiten. Vielen hat der Labortag so gut gefallen, dass sie sich eine Orientierung in diese Richtung vorstellen können. Aber auch wenn man sich eher für andere Berufe interessiert, konnte man an diesem Tag außer einem Shampoo auch noch wertvolle Erfahrungen mit nach Hause nehmen - und vielleicht sich selbst im eigenen Berufsorientierungsprozess etwas besser kennen lernen?

Wir Begleitpersonen hoffen sehr, dass der Tag unsere Gruppe bereichert hat!

 

Frau Daka und Frau Carrapatoso

 

Kommentare der Klasse:

 

„Wir fanden es schön, zu sehen, was für eine Chemie in Shampoos steckt.“

 

„Der Ausflug zu Novartis hat uns das Leben eines Chemikers nahegebracht, das war sehr interessant.“

 

„Es war sehr interessant, das Shampoo mit den vorhandenen, professionellen Laborwerkzeugen herzustellen.“

 

„Es war ein super Tag, lehrreich und richtig spaßig.“

 

„Es war ein sehr interessanter Tag und es hat viel Spaß gemacht, in dem Labor von Novartis zu arbeiten.“

 

„Es war sehr interessant, einen neuen Beruf kennen zu lernen und in einem richtigen Labor zu arbeiten, um Shampoo zu machen.“