Schülermentoren

Wie wird man Schülermentor?

Um Schülermentor zu werden musst du mindestens in der 9.Klasse sein und einen Kurs zum Gruppenleiter gemacht haben. Diesen sogenannten Schülermentorenkurs absolvieren wir bei der Katholischen Studierenden Jugend, kurz KSJ (ksj-freiburg.de)

Der Kurs umfasst eine Erste-Hilfe Schulung und vermittelt, wie man Gruppen leitet, Konflikte löst, Projekte präsentiert und sich selbst einschätzt. Außerdem umfasst er viel Wissen über Aufsichtspflicht und Jugendarbeit.

Wir Schülermentoren organisieren Veranstaltungen wie beispielsweise eine Hüttenfreizeit für die 7.Klässler, kleinere Aktionen wie Eislaufen, die Mädelsnacht für 5.Klässlerinnen, oder, oder, oder… je nachdem, worauf die Schüler Lust haben.

Außerdem bieten wir eine Kinderbetreuung am THG Hock an und nehmen an außerschulischen Aktionen wie der 72-Stunden Aktion teil. In diesem Rahmen organisierten wir 2013 einen 3-tägigen Tanzkurs in der St.Georgener Seniorenwohnanlage Bifänge und boten 2014 einen Handy-Kurs an.

Wir nehmen aber auch an Veranstaltungen teil, wie zum Beispiel den Konferenzen der KSJ, bei denen wir andere Schülermentoren aus verschiedenen Städten Treffen oder dem Schülermentoren-Kongress, der 2014 im Europapark stattfand. Außerdem gehen alle Schülermentoren zusammen auf eine Leiterhütte und nehmen an verschiedenen Angeboten für Juleica (Jugendleiterkarte)-Besitzer teil.

Welche Veranstaltungen wir organisieren und an welchen Aktionen wir teilnehmen, beschließen alle Schülermentoren gemeinsam bei unseren Leiterrunden jedes Jahr aufs Neue. Wann immer wir Unterstützung brauchen, steht uns Herr Schwind zur Seite.

Mit unseren Veranstaltungen kümmern wir uns vor allem um diejenigen Stufen, denen sonst außerunterrichtlich nicht so viel geboten wird, die also keine Austausche und Landschulheime haben.

Wenn du bei uns mitmachen möchtest, sprich einfach unsere diesjährigen Schulgruppenleiter Fabienne Buchter, Ronja Zschoche und Pia Jauch oder Herrn Schwind an, dann kannst du gerne in eine Leiterrunde oder in eine Aktion reinschnuppern und dich entscheiden, ob du den Schülermentoren-Kurs machen und in Zukunft dabei sein möchtest.

Bericht Mädelshütte (2013/14)

Wir sind vier der zehn Schülermentoren am THG, haben vor einem Jahr den Grundkurs zur Ausbildung eines Schülermentoren gemacht und gehen in die 10. Klasse. Dieses Jahr haben wir zum zweiten Mal eine Mädelshütte veranstaltet, diese war für die Mädchen der fünften Klassen, damit sich die Mädchen über die eigenen Klassen hinweg besser kennenlernen. Wir verbrachten ein Wochenende Mitte März im Schwarzwald in der Lochmühle in Furtwangen-Neukirch. Zwei Studentinnen, die selber in einer Jugendgruppe als Jugendleiter engagiert sind, begleiteten uns. Die beiden waren überwiegend als Begleitpersonen und Köchinnen dabei, weil für sie wichtige Prüfungen anstanden und sie die restliche Zeit zum Lernen nutzten.

Da die Lochmühle sehr abgelegen liegt, sind wir am Freitag von unserem ausgemachten Treffpunkt mit den 21 Mädels zu der im Tal liegenden Hütte hinunter gewandert.Da wandern ja bekanntlich langweilig ist, haben wir Lieder gesungen und bei verschieden Stationen mussten die Mädchen ihr Können in Sachen Geschicklichkeit und Gemeinschaftssinn beweisen. Ein leckerer Kuchen, warmer Tee und Kakao begrüßte die Mädchen an der Lochmühle. Danach wurden die Zimmer bezogen und in ihrer Freizeit durften sie das Haus erkundigen und unten im Gemeinschaftsraum Spiele spielen. Zum Abendessen gab es Spaghetti mit Tomatensoße.

Nachdem Abendessen wurde die Küchendienstgruppen eingeteilt und so half uns der erste Küchendienst mit dem Abwasch.

Das Abendprogramm war eine lustige Quizshow, bei der die beiden Studentinnen die Rolle der Moderatorinnen übernahmen und wir Vier leiteten jeweils eine Gruppe. Es ging darum, dass die vier Gruppen durch Fragen und Activity-Spiele (z.B. Salzstangenwettessen) möglichst viele Kleidungsstücke erspielten. Diese Kleidungsstücke waren unter anderem riesige Sonnenbrillen oder Hüte und Umhänge. Diese wurden der jeweiligen Leiterin angezogen, weil das Motto des Programms „Wer ist die Schönste?“ war.

Nachdem Programm war Nachtruhe, jedoch wurden im Gemeinschaftsraum noch Brettspiele angeboten.

Am nächsten Tag startete der Tag mit einem kleinen Morgenimpuls vor dem Frühstück, wir spielten ein kleines Spiel draußen und danach gab es endlich das Frühstück.

Eine Stunde später begann das Programm „Weltreise“, welches wir durch ein kurzes Impro einleiteten. Die Mädchen wurden in vier Gruppen eingeteilt und vertraten das Land ihrer Leiterin, in eine Gruppe waren z.B.: die Indianer mit ihrer Gesichtsbemalung. Nun liefen die Gruppen los und verdiente sich verschiedene Körperteile, um am Ende ihren perfekten Vertreter des Landes malen zu können. Es entstanden lustige und kreative Fabelwesen.Zum Mittagessen gab es Brot mit Aufstrich und danach war Freizeit. Leider war das Wetter an diesem Wochenende regnerisch und kalt, weshalb wir das nächste Programm zum größten Teil auf drinnen verschieben mussten. Sportlich bekleidet begann das Programm mit dem Streit wer der beste Olympische Spieler sei, jeder fand sich selbst am besten und wollte deshalb auch, dass seine Gruppe gewinnt. Durch kleine Spiele an verschieden Stationen verdienten die Gruppen ihre Punkte. An einer Station gab es einen kleinen Eierlauf, bei dem Geschicklichkeit gefordert war. An einer anderen musste man seinen Mut beweisen und ein Gummibärchen aus einer Schüssel mit eiskaltem Wasser, nur mit seinem Mund, rausholen. Auch durch Kannenheben musste die Muskelkraft bewiesen werden.Vor jedem Essen sangen wir ein Lied oder machten ein Tischgebet, danach gab es das verdiente Essen, an diesem Abend Geschnetzeltes mit Reis.

Am Abend führten ein paar Mädels ein selbst ausgedachtes, gruseliges Theaterstück vor, das allen sehr gefallen hat.

Um noch einen letzten, schönen Abend zu haben, boten wir den Mädels an drei verschieden Stationen Handpeeling, Nägel lackieren, alkoholfreie Cocktails mixen und in einem dunklem Zimmer eine „Werwolfrunde“ an.

Am nächsten Morgen war Putzen angesagt. In kleinen Gruppen räumten wir auf, fegten und putzen bis alles sauber war. Dann machten wir uns wieder auf den Weg nach oben, wo wir schon von den Eltern erwartet wurden.

Es war ein wunderschönes und gelungenes Mädelswochenende und wir hoffen, dass alle ganz viel Spaß hatten und sogar vielleicht Lust haben später selbst einmal so eine Hütte zu organisieren

Handykurs der Schülermentoren in Senriorenwohnanlage

Was könnte man an einen Samstag Nachmittag besseres machen, als für die Schule zu lernen und über Hausaufgaben zu büffeln? Die Antwort liegt auf der Hand: eine ganze Menge!

Die Schülermentoren des THGs entschieden sich am 15.2. dafür ihren freien Tag zu nutzen um anderen eine Freude zu bereiten.

Was wäre da geeigneter als älteren Menschen die Nutzung eines Handys beizubringen.

So kam es, dass gegen 15 Uhr bei Kaffee und Kuchen 7 Schülermentoren mit 20 Senioren zusammen saßen und über die Funktionen eines Handys aufklärten und neugierige Fragen beantworteten.

Nach zwei Stunden detaillierten Erklärungen wussten die anwesenden Senioren mehr über ihr Handy als die meisten Angehörigen ihres Alters und den Schülermentoren war klar, dass dies nicht die letzten Aktion in der Seniorenwohnanlage Bifänge sein würde.

Im Jahr zuvor hatten die Schülermentoren hier bereits einen viertägigen Tanzkurs angeboten, der ihnen so viel Freude bereitet hatte, dass sie sich, wie auch die Senioren, ein Wiedersehen wünschten. Diese gute Grundstimmung hat nun auch dieses Mal dafür gesorgt, dass alle mit strahlenden Gesichtern aus dem Raum gingen und sich auf das nächste Mal freuten.